5 schnelle Tipps zum Semesterstart

Alle stecken schon knietief in den Vorbereitungen für das kommende Semester. Hier findest du noch 5 kurze Tipps, die dir über das ganze Semester helfen werden.

Zu den ausführlichen Artikeln zum Semesterbeginn, auch über meine Blogparade, habe ich hier 5 schnelle Tipps zusammengestellt. Diese Tricks haben mir in den letzten Semestern stets geholfen, auch wenn sie eher zu den kleinen „Weisheiten“ gehören.

 

Trinke ausreichend

Dieser Punkt mag sich vielleicht ein bisschen fehl am Platz anfühlen. Aber meiner Meinung nach ist das mit einer der wichtigsten Punkte. Wenn man den ganzen Tag durch die Uni hetzt, in Vorlesungen sitzt und danach noch die ein oder andere Session in der Bib einlegt, kann man schon mal das Trinken vergessen. Doch Trinken ist mit das Wichtigste für unserem Körper. Sobald du „dehydriert“ bist geht deine Konzentration steil bergab und so wird die Wissensaufnahme viel antsrengender.

Ich hatte lange selber die Probleme ausreichend zu trinken. Am Anfang habe ich mir einfach eine 2 Literflasche aus dem Supermarkt mitgenommen. Diese Flasche habe ich aber meistens nur zu einem viertel geleert.
Natürlich muss jeder für sich selber herausfinden, wie er selber mehr trinken kann. Mir hat aber stilles Wasser mit etwas Zitrone in einer Glasflasche geholfen.
Meine Glasflasche* fülle ich regelmäßig an einem Wasserspender auf, spritze etwas Zitronensaft hinen und los gehts.

Dadurch merke ich, wie meine Konzentration immer auf einem hohen Level bleibt, auch nach einem langen Unitag.

 

Finde einen gesunden Ausgleich

Neben der ganzen Arbeit die du in dein Studium steckst kann die Zeit, die du in dich investierst zu kurz kommen. Auch als Student läufst du Gefahr ein „Burnout“ zu bekommen. Deshalb ist es wichtig, dass du einen gesunden Ausgleich für deinen Alltag findest.

Diesem Tipp bin ich anfangs in keinster Weise gefolgt. Schnell hab ich gemerkt, wie angepannt und unkonzentriert ich wurde. Diese Angespanntheit habe ich dann mit Alkohol und excessiven Parties versucht abzufangen. Ende vom Lied? Ich war oft krank, musst noch mehr an Stoff arbeiten und kam trotzdem nicht hinterher.

Besser ist es sich nicht nur auf Parties und Alkohol zu verlassen sondern eine gesunde Alternative für sich zu finden. Ein paar Beispiele habe ich dir hier aufgelistet:

  • regelmäßiger Sport (z.B. Tanzen, Laufen, Fitnesstudio, Yoga)
  • Meditation
  • Projekte und Hobbies (Handarbeiten, Spiele, Blog etc.)

Wichtig bei all dem ist, dass du etwas für dich tust, was dir Spaß macht und dich den Stress vergessen lässt.

 

Starte ein Bullet Journal

Abgesehen von dem aktuellen Trend des „bulletjournaling“ ist diese Art von Notizbuch-Terminkalender-Hybrid ein unglaublich effektives Mittel für deine Planung.

Wenn du noch nichts davon gehört hast, dann empfehle ich dir dieses kurze Youtube-Video anzusehen:

Auf Pinterest findes du viele Inspirationen, wie du deinen Kalender gestalten kannst. Der Vorteil eines BuJo ist, dass du es jederzeit individuell anpassen kannst und überall Platz ist für schnelle Notizen oder Raum für deine Kreativität.

Ich führe nun schon seit 3 Jahren regelmäßig ein Bullet Journal und ich möchte es in meiner Alltagsplanung nicht mehr missen.

 

Besuche jede Vorlesung

Klar wirst du in deinem Studium Momente haben in denen du dir denkst: „Ach, diese Vorlesung kann ich mir schenken“ oder „Das Thema kann ich auch schneller in der Bib selber lernen“. So langsam und langweilig die Vorlseung auch sein mag, der Lereffekt ist erwiesener Maßen besser, wenn man die Informationen erklärt bekommt. Zudem hast du die Möglichkeit bei Missverständnissen direkt in der Vorlesung oder im Anschluss deinen Professor zu fragen.

Diejenigen, die regelmäßig die Vorlesungen besucht haben, sind auch die Studenten, die am Ende die guten Noten schreiben. Wenn du deine Lehrveranstaltungen besuchst, weißt du, auf was dein Dozent den Schwerpunkt legt und du verstehst den Stoff schneller. Außerdem kannst du in der Nachbearbeitung der Vorlesung bessere Schwerpunkte auf den noch zu lernenden Stoff legen.

 

Wiederhole den Stoff mindestens 7 mal

Ich werde nie die Einführungsveranstaltung vergessen, als uns unser Prof erzählte, dass die Studenten bestehen, die sich an ein paar einfache Regeln halten. Dazu gehörte die Faustregel, den Stoff ungefähr 7 mal zu wiederholen.
Zu solch einer Wiederholung gehört:

  • Vorbereitung des Stoffes für die Vorlesung
  • Hören der Vorlesung
  • Nachbereitung der Vorlesung
  • Vorbereitung auf die Prüfung
  • Recherche für die Hausarbeit
  • Wiederholung für aufbauende Vorlesung
  • eigenständige Wiederholung

Nach ungefähr diesen 7 Wiederholungen hast du den Stoff so fest verankert in deinem Gehirn, dass es schwer wird, diesen zu vergessen.

 

Was sind eure liebsten Quick-Tipps, die euch über das Semester helfen? Habt ihr einen der 5 Tipps schon mal selber ausprobiert oder schon länger für euch entdeckt?

 

 

 

 

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9 comments Add yours
  1. Da hast Du wirklich super Tipps zusammen geschrieben.
    Ich bin ja eher der „Hör-Lerntyp“. Alles was ich öfter höre, kann ich am Ende auch besser als Wissen abrufen. Mit stumpf auswendig lernen kam ich leider nie weit. Daher habe ich mir meistens die Sachen, die ich nur schwer in den Kopf bekommen habe, aufs Band gesprochen und regelmäßig abgespult.

    Liebe Grüße,
    Mo

  2. Hey, ich habe mein Studium im September beendet und bin sooo froh, dass ich es endlich hinter mir habe. 🙂 Einen Tipp würde ich noch ergänzen: Realistische Ziele setzen, lieber: Heute recherchiere ich Literatur und erstelle ein Inhaltsverzeichnis statt: Ich schreibe heute die komplette Hausarbeit.
    Liebe Grüße,
    Marie

  3. Tolle Tipps. Die hätte mir mal jemand zu Beginn meines Studiums geben sollen. Ach, vieles wusste man ja auch da schon, aber hält man sich immer dran. Wiederholen, Wiederholen, Wiederholen….heute hätte ich es natürlich besser gemacht. 😉

    Liebe Grüße Mama Rausch

  4. Die Tips sind toll und nicht nur unbedingt für Studierende geeignet. Das mit den Wiederholungen ist ja interessant. Dass das nach 7mal so verankert sein soll, hab ich tatsächlich selbst noch nicht ausprobiert. Werde ich jetzt aber mit Sohnemann mal testen. Der ist im Abschlußjahr und beim Lernen hilft dieser Trick vielleicht auch.

    Herzliche Grüße an Dich
    Sandra

  5. Ich kann alles nur bestätigen. Deine Tipps helfen wirklich. Vor allem die 7 Wiederholungen, so kenne ich das auch, habe es genauso gemacht und weiß vieles davon heute noch. Toller Beitrag, damals, als ich studiert habe und das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, hätte ich gerne solche Tipps bekommen.

    Lieben Gruß, Bea.

  6. Danke für den tollen Beitrag, der kommt mir gerade richtig!
    In allen Punkten hast du natürlich völlig recht. Punkt eins ist genau richtig am Platze, da wir beim Lernen ganz vergessen unseren Körper mit ausreichend energie zu versorgen!

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